Vanmoof im Interview - Electrified

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Mit dem VANMOOF Electrified kombiniert VANMOOF moderne Technik mit funktionalem und minimalistischem Design. Mit einem kompakten Motor - angetrieben von einer integrierten Batterie - fährt das VANMOOF Electrified problemlos, schnell und bequem durch die Stadt. Das Fahrrad ist ein Leichtgewicht von 19 kg, vollständig frei gemacht von Kabeln und ausgestattet mit einem stilvoll integrierten Touch-Panel. Die Beleuchtung ist in Zusammenarbeit mit Philips entwickelt. Nicht umsonst wurde das VANMOOF Electrified von der Fahrradvereinigung RAI nominiert für das "E-Bike des Jahres". Technische Daten: Kompakter Elektromotor/ GPS Tracking/ eloxiertes Gestell für 2248,00 EUR.


Können sie sich erinnern wann sie das erste e-Bike gesehen haben?

Ja, auf jeden Fall ich war damals noch auf der Universität. Ich habe das ‘Roodrunner’ e-bike gesehen. (http://springtime.amsterdam/nl/work/roodrunner). Dieses E-bike hat die Design Agentur Springtime für die Holländische Post entworfen und es ist damit eines der Ersten elektrischen Transporträder weltweit. Es war Liebe auf den ersten Blick und ich wusste in dem Moment genau, dass ich in meinem späteren Leben E-bikes entwerfen und produzieren will.

Ist ihr Design speziell von Amsterdam inspiriert?

Alle unsere Räder brauchen wenig Unterhalt, sind wetterfest und sehr unkompliziert. Es liegt nahe, dass ein Fahrrad, welches für die tägliche Nutzung in der Stadt eingesetzt wird, andere Funktionen erfordert wie zum Beispiel ein Rennrad, Mountainbike oder ein ‘Ausflugsrad’. Deshalb haben wir uns bei der Entwicklung auf absolute Funktionalität gerichtet, wobei wir die tägliche Nutzung in der Stadt ständig im Hinterkopf behalten haben. Amsterdam ist weltweit einer der besten Orte um Inspirationen zu bekommen für unsere Entwürfe, da in Amsterdam sehr viele Menschen das Fahrrad zum Pendeln und für den täglichen Gebrauch nutzen.

Wieso haben sie sich beim Electrified für einen Frontmotor entschieden?

Das ist die optimale Lösung für elektrische Stadträder! Wir wollten nämlich das perfekte elektrische Stadtrad entwickeln, mit dem man jeden Tag zur Arbeit, zu Freunden oder zur Universität fahren kann. Ein Motor im Rückrad, genauso wie ein Mittelmotor, hat zwar viel Power, ist allerdings auch viel schwerer. Zum Pendeln in der Stadt braucht man viel eher ein leichtes Rad anstelle von übermäßig viel Kraft. Der Motor muss in der Stadt unterstützen bei Gegenwind, oder auf einem Hügel aber viel mehr Kraft braucht man nicht.

Ein e-Bike entwicklen und es zur Marktreife zu bringen ist keine leichte Aufgabe. Würden sie zurück blicken etwas anders machen?

Pff, das ist sehr schwierig zu sagen. Ich denke, dass wir das Rad lieber schneller entwickelt hätten. Und wir haben bei der zweiten Version, die gerade auf dem Markt erschienen ist, die Einstellung vom Motor verbessert. So merkt man noch weniger, dass der Motor angeht. Es fühlt sich an, als ob man die ganze Zeit Rückenwind hat.

Wie werden ihrer Meinung nach e-Bikes in Zukunft genutzt, und welche Schwierigkeiten stehen der Verbreitung im Wege? 

E-bikes werden eine Revolution auslösen im Pendelverkehr in der Stadt. In der Zukunft wird ein großer Teil der Fahrräder elektrisch sein und wird das Rad viel mehr eingesetzt für de Berufsverkehr in der Stadt. Außerdem wird der Fahrradmarkt weiter aufblühen durch Technologie, das Hinzufügen von einer Internetverbindung auf dem Rad zum Beispiel, oder auch das Integrieren von einem elektrischen Schloss eröffnet neue Möglichkeiten. Siehe zum Beispiel auch dieses Projekt: https://www.youtube.com/watch?v=P_7B0tw0dM8

Kaufen viele ihrer Kunden Vanmoof Fahrräder online?

Ja, 80% unserer Kunden kauft online, der Rest kauft in einem unserer Geschäfte in Amsterdam, Singapore, Taipei und Brooklyn. Wir hoffen, dass wir auch in Berlin bald ein Geschäft eröffnen können.

Wenn sie keine Fahrräder bauen würden, was würden sie anstatt dessen machen?

Zusammen mit meinem Bruder, Ties, habe ich VANMOOF gegründet. Wir sind beide industrielle Designer und lieben unseren Job. Wenn wir keine Fahrräder entwickeln würden, würden wir wahrscheinlich elektrische Autos entwickeln.

Wie hat ihnen die Eurobiek gefallen, und werden sie 2015 wieder dort sein?

Wir gehen sehr gerne zu Eurobike, es ist die perfekte Stelle für viel Inspiration. Wir gehen allerdings noch lieber zur Berliner Fahrradschau, da uns diese Messe die Möglichkeit gibt, mit den Nutzern van VANMOOF in Kontakt zu kommen.

Schauen sie auch auf den Amerikanischen -und Asiatischen Markt?

Ja, wir haben schon drei weitere Geschäfte eröffnet für VANMOOF, in Taipei, Singapur und Brooklyn und wir verkaufen die meisten unserer Fahrräder in Amerika und Asien.

Und zum Schluss ein paar Tipps! Welche Bars und Restaurants können sie unseren Lesern in Amsterdam empfehlen?

Am Liebsten gehen wir Kaffee trinken im ‘DROOG Hotel’, eine Kaffee Bar in einem beliebten Design Store in Amsterdam. Köstlicher Kaffee und Kuchen in einer wunderschönen Umgebung. Zu schön, um wahr zu sein könnte man denken. Unser Lieblingsrestaurant ist BAUT ZUID, in ‘Amsterdam Zuid’. Im Sommer gehen wir oft zu Vrijburcht. Da gibt es leckeres Essen und man kann dort schwimmen, direkt vor der Tür.

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