"HelMut" gewinnt Hightech-Designpreis

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Vor kurzem gewann das Berliner Designbüro Mehnertdesign den European Hightech Design Award der Hoepfner-Stiftung für den Wettbewerb "Smarter Kopfschutz für Radfahrer" für ihr Konzept namens "HelMut". Die vorgestellte Helmstudie aus schockabsorbierenden Materialien präsentiert ein vollkommen neues Produkterlebnis.


Optimierung des Kopfschutzes für Radfahrer

 

Das Projekt von Industriedesigner Peter Kutz aus Berlin belegte den ersten Platz des Designwettbewerbs, welcher das Ziel hatte, nach bahnbrechenden Ideen für einem smarten Kopfschutz für Radler zu suchen. Es sollte der Versuch sein, sowohl das Design als auch die Funktionsweise von Kopfschutzmechanismen im Straßenverkehr zu verbessern.

 

Die Jury bewertete dabei insbesondere die Faktoren Ästhetik, Funktionalität, Handhabung und Individualität. Darüber hinaus sollten die Teilnehmer des Wettbewerbs bei der Entwicklung ihrer Arbeiten beachten, dass die Optik bzw. die Qualität der modischen Innovation bei der Beurteilung von enormer Bedeutung sein würde, da diese die Verbraucherakzeptanz eines neuartigen Kopfschutzes erheblich beeinflussen könne.

 

Praktisch und anpassungsfähig

 

"HelMut" besteht zum Großteil aus schockabsorbierendem Material, welches von d3o produziert wird. Dieser speziell für Protektoren entwickelte Bestandteil erhärtet bei plötzlich einwirkenden Kräften umgehend und fängt so die Energie eines Aufpralls ab.

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Durch die wabenförmige Lochstrukturen des Innenhelms wird dem Nutzer eine sehr gute Belüftung geboten und ein integriertes elastisches Band auf der Helmrückseite fixiert diesen auf dem Kopf des Nutzers.

 

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Dank des weichen Materials der Innenschale und den flexiblen Nylon Gurten kann der Helm jeder Kopfform angepasst werden. Ein Modell also nach dem One-Size-Fits-All-Prinzip, welches jede Art von Fremdnutzung garantiert nicht nur sicherer sondern auch bequemer machen dürfte.

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"HelMut" ist nicht nur federleicht, er lässt sich durch einfache Volumenverkleinerung spielend leicht verstauen. Der Helm kann bis auf ein Viertel seiner Größe zusammengefaltet werden, wenn er nicht gebraucht wird. Dadurch ergibt sich ein unheimlicher Komfort beim Transport und auch in Sachen Aufbewahrung. Beides gilt natürlich bereits für den Vertrieb und auch für die Lagerung im Einzelhandel. 

 

Unsere Einschätzung

 

Neben dem äußerst gelungenem Design schätzen wir von ebike.de gerade den zuletzt genannten Aspekt. In Zeiten der Energiewende und des gesteigerten Bewusstseins gegenüber der Natur freuen wir uns darüber, dass bei diesem Konzept umweltschonend gedacht wurde: Ökonomische Effizienz schon bei der Auslieferung. Verpackt wird der Helm in Kartons aus recycletem Altpapier, welches konstengünstig nur einfarbig bedruckt wird. Weniger ist oft mehr. Dies gilt vor allem dann, wenn es nur um die Verpackung geht.

 

Leider ist nach wie vor zu wenigen bewusst, dass Helme in der Lage sind, im Alltag des Großstadtverkehr wortwörtlich Leben zu retten. Vielleicht kann "HelMut" bei baldiger Markteinführung dabei helfen, diesen Missstand ein Stück weit zu korrigieren.

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