Spezieller e-Bike Helm für S-Pedelecs bis 45 km/h vorgestellt

MET Grancorso

Wer statt mit einem herkömmlichen Pedelec mit einem S-Pedelec unterwegs ist, dass den Fahrer auf bis zu 45 km/h mit elektrischer Unterstützung beschleunigen kann, sollte vor allem den Aspekt der Sicherheit nicht außer Acht lassen. Bei einem Sturz mit 40 km/h wirken deutlich höhere Aufprallimpulse als noch bei 25 km/h. Damit also der Fahrer auch einen Sturz mit höherer Geschwindigkeit auf dem S-Pedelec gut übersteht, muss die Sicherheit hier angepasst werden. Ein S-Pedelec besitzt per Gesetz Auflagen über stabilere Rahmenkonstruktionen und leistungsfähigere Bremsanlagen, jedoch gibt es kein Gesetz, das die Mindestanforderungen an einen Helm für das S-Pedelec regelt. Mit dem Helm MET Grancorso jedoch möchte der italienische Hersteller für Premiumhelme einen neuen Standard in Sachen Sicherheit auf dem S-Pedelec setzen.


Da S-Pedelecs per Gesetz als Kleinkrafträder eingestuft werden, gilt für den Fahrer eine Helmpflicht. Welcher Helm zum Einsatz kommt, ist jedoch dem Fahrer überlassen, da es hier (noch) keine EU-Norm für das S-Pedelec gibt. Das stellt jedoch ein erhebliches Sicherheitsrisiko für den Endkunden dar, der nicht wissen kann, welcher Helm für das Tragen auf dem S-Pedelec geeignet ist. Ein neu entwickelter Sicherheitsstandard mit der Bezeichnung NTA 8776 soll diese Problematik nun aufdecken. NTA steht für „Nederlandse Technische Afspraak“ und ist eine Bezeichnung des NEN, des Normeninstituts der Niederlande.

 

Als Vorreiter in der Entwicklung eines Sicherheitsstandards für S-Pedelec Helme arbeitete das NEN zusammen mit Unternehmen wie MET zusammen und erarbeitete ein aussagekräftiges Testverfahren für die höheren Anforderungen an so einen Helm. In einem Video erklärt MET die Unterschiede zwischen dem herkömmlichen Testverfahren für Pedelec Helme und dem Testverfahren nach NTA 8776. Das Ziel dieser Norm ist es, einen europäischen Standard zu erwirken, sodass die Sicherheit von S-Pedelec Fahrern gewährleistet werden kann.

 

Der MET Grancorso zeichnet sich daher vor allem durch seine robustere Schale aus und eine um ca. 10 % größere Fläche im Bereich der Schläfe und des Hinterkopfes, sodass die um 20 % höhere Aufprallgeschwindigkeit während des Sicherheitstests abgefangen werden kann. Eine rundum verbesserte Sichtbarkeit in der Dunkelheit durch einen Reflektionsstreifen, der einmal komplett um die Helmschale angebracht ist, kann ebenfalls sichergestellt werden. Bei Bedarf kann auch ein kleines LED Licht am hinteren Teil des Helmes angebracht werden. Darüber hinaus lässt sich der MET Grancorso S-Pedelec Helm mit einem zusätzlichen Visier ausstatten, um die Augen während der Fahrt zu schützen, ohne dabei aber die Sicht zu behindern. Mithilfe von einfachen Magneten lässt sich das Visier schnell und unkompliziert an dem S-Pedelec Helm anbringen. Auch der Kinnriemen lässt sich magnetisch öffnen und schließen und sorgt so laut Hersteller für höchsten Tragekomfort. 

Alle Features des MET Grancorso noch einmal zusammengefasst:

  • robustere Außenschale
  • größere Helmoberfläche zum Schutz von Schläfe und Hinterkopf
  • erhöhtes Absorbtionsvermögen der Aufprallenergie
  • 360 Grad Sichtbarkeit durch Reflektionsstreifen
  • großes Visier mit Magnetclips

 

Größen:

  • S (52 - 56 cm Umfang), 305 g
  • M (56 - 58 cm Umfang), 320 g
  • L (58 - 62 cm Umfang), 360 g

 

Der MET Grancorso ist auf der Website des Herstellers erhältlich zu einem UVP von 140 € ohne weiteres Zubehör. Das Visier und das LED Licht können jedoch zusätzlich für jeweils 29 € erworben werden.

 

Fotos: MET helmets


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