5 Gründe, warum e-Rennräder bald unsere Straßen erobern werden

Bei dem Gedanken, ein sportliches Rennrad mit einem klobigen Elektromotor auszustatten, bekommen viele Hobbyradler und Radsportler schnell Bauchschmerzen. Schließlich soll ein Rennrad in erster Linie leicht sein und ein gutes Handling besitzen, wohingegen ein e-Antrieb nur wie ein Klotz am Bein wirken würde. Doch ist diese Sorge wirklich berechtigt? Schließlich haben in den letzten Jahren schon die sehr kontrovers diskutierten e-Mountainbikes gezeigt, dass dieser e-Bike Typ auch für sportlich orientierte Biker durchaus Sinn macht und sich auch viele Profisportler wie Felix Neureuther für die elektrisch betriebenen Bikes stark machen. Die Gründe dafür können völlig unterschiedlich sein. In diesem Beitrag geben wir Dir 5 gute Gründe, warum das e-Rennrad bald die Straßen unsicher machen wird.


1. Das e-Rennrad ist vielseitig einsetzbar

Einer der größten Vorteile des Elektromotors ist, dass er im Prinzip jedes herkömmliche Fahrrad deutlich vielseitiger machen kann. Das liegt vor allem daran, dass auch die verschiedenen e-Bike Antriebe, die es mittlerweile mit den unterschiedlichsten Spezifikationen gibt, für ganz spezielle Einsatzgebiete gedacht sind. Besonders leichte Antriebe, wie der Fazua evation e-Bike Motor, sind besonders gut für klassische Rennräder gedacht, die für lange Touren und hohe Geschwindigkeiten ausgelegt sein sollen. Der Fazua Antrieb ist beispielsweise im Focus Paralane² zu finden. Andere Motoren, wie zum Beispiel der Bosch Active Line Plus, sollen zu der eigenen Tretleistung des Fahrers eine höhere Unterstützung erzeugen können. Dafür besitzt dieser Motor vier verschiedene Unterstützungsstufen, wobei die höchste Einstellung „Turbo“ eine Unterstützung von bis zu 270 % generieren kann. Das sorgt vor allem aus dem Stand für einen kräftigen Vortrieb, hat aber auch den Nachteil, dass dieser Motor etwas mehr Zusatzgewicht für das e-Rennrad zur Folge hat. Der Bosch-Motor ist unter anderem im Cannondale Synapse NEO zu finden.

2. Das e-Rennrad bietet eine bessere Trainingssteuerung

Wer sich selbst als ambitionierten Radsportler bezeichnet, fährt auch regelmäßige Touren, welche die Absicht verfolgen, den Trainingszustand zu verbessern. Die Anpassung durch das Training wird dabei durch den Belastungsreiz beeinflusst. Beim Rennradsport hängt dieser Reiz aber in erster Linie von der Beschaffenheit der Strecke ab und ist gerade in bergigen Regionen nur schwer zu beeinflussen. Man kann ja schlecht die aerobe Langzeitausdauer trainieren, wenn es ständig zwischen bergauf und bergab hin und her wechselt. Mit dem e-Rennrad hingegen hat man die Möglichkeit, die Belastung des Trainings anzupassen, indem man zwischen den Unterstützungsstufen des Pedelecs hin und her schaltet. So kann beispielsweise eine konstante Trittfrequenz durch die Wahl des passenden Gangs und gleichzeitig ein nahezu gleich bleibender Krafteinsatz durch die Anpassung der Unterstützungsstufe garantiert werden. Das sorgt für eine gleichmäßige Herzfrequenz, wodurch das Training auch auf abwechslungsreichen Strecken lang genug durchgeführt werden kann.

3. Das e-Rennrad gleicht Leistungsunterschiede aus

Wer mit dem Rennrad gerne in Gruppen unterwegs ist, kennt vielleicht das Problem: Damit alle Radler zusammen fahren können, müssen sich leistungsstarke Fahrer ziemlich drosseln, damit die etwas schwächeren Fahrer mithalten können, während sie wie blöd in die Pedale treten. Dieses Problem tritt auch häufig bei Paaren auf, die in ihrer Freizeit gerne mit dem Fahrrad eine Tour unternehmen. Männer sind genetisch bedingt einfach häufig etwas schneller unterwegs, wodurch man als begleitende Frau natürlich schnell die Lust am Fahren verliert. An dieser Stelle sei gesagt, dass es natürlich auch genug Frauen gibt, die die Männer im Staub stehen lassen. ;) Dieser Leistungsunterschied hemmt allerdings in beiden Fällen schnell den Spaß am Radfahren. Er lässt sich allerdings mit ziemlich einfachen Mitteln beheben, nämlich, indem einer der beiden mit einem Elektromotor ausgestattet wird. Dadurch kommt jeder auf seine Kosten und verliert nicht so schnell den Spaß am Rennrad fahren.

4. Das e-Rennrad ist ideal, um wieder mit dem Sport anzufangen

Sport ist gesund, auch wenn viele Leute Sport lieber mit Mord in Verbindung setzen. Dabei ist vor allem das Radfahren ein moderater Einstieg, wenn man seit längerer Zeit den Sport etwas schleifen gelassen hat. Per Gangschaltung lässt sich der Belastungsgrad und die Trittfrequenz so einstellen, dass ein leichter Trainingsreiz erzielt werden kann, ohne, dass man sofort Seitenstiche bekommt. In Kombination mit einem Elektromotor werden vor allem Belastungsspitzen beim Beschleunigen vermieden, da die Tretkraftunterstützung gerade bei niedrigen Geschwindigkeiten seinen Dienst verrichtet. Ab einer Geschwindigkeit von 25 km/h schaltet sich der Motor ohnehin ab, wodurch sich das e-Rennrad wie ein gewöhnliches Rennrad fahren lässt und den Energiegehalt des Akkus schont. Vorteile, die man durch das Training mit dem e-Rennrad ziehen kann, sind ein geringerer Blutdruck, ein besserer Sauerstoffaustausch bei der Atmung und ein geringeres Risiko, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden.

5. Das e-Rennrad macht irre viel Spaß

Bringen wir es zum Schluss noch einmal auf den Punkt. Ein e-Rennrad macht einfach jede Menge Spaß, da es die Belastungsspitzen des herkömmlichen Radfahrens dämpft und für einen kräftigen Vortrieb bei niedrigen Geschwindigkeiten sorgt. Dabei sind manche e-Rennräder in puncto Gewicht kaum im Nachteil gegenüber gewöhnlichen Rennrädern, da ihr Rahmen oft aus Carbon gefertigt ist und bei der Auswahl des Motors auf ein geringes Gewicht geachtet wird, wie zum Beispiel mit dem Fazua evation Antrieb mit ungefähr 2 kg Zusatzgewicht. Leistungsunterschiede gleicht der Elektromotor so aus, dass die Tour mit dem e-Rennrad wieder mehr Spaß für alle beteiligten macht. Auch Strecken mit abwechselnder Steigung lassen sich mit dem e-Rennrad ohne große Beschwerden meistern, was vor allem in bergigen Regionen den Spaß am Radfahren bewahrt. Wer den neuen eBike-Trend mal am eigenen Leib ausprobieren möchte, sollte sich für eine Probefahrt an den nächstgelegenen e-Bike Fachhändler wenden. Schau Dir doch am besten vorher mal die besten e-Rennräder 2019 auf unserer Website an.


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