Continental e-Bike Motoren


Auf dem Fahrrad- und e-Bike Markt ist die Marke Continental natürlich längst nicht mehr unbekannt, was vor allem auch an dem breiten Sortiment an hochwertigen Reifen für den Drahtesel liegt. Darüber hinaus bietet Continental aber auch einen selbst entwickelten Beltdrive Antrieb an, der gegenüber einem Kettenantrieb viele Vorteile bietet. Neu im Sortiment von Continental sind jedoch die beiden 48 V e-Bike Motoren Prime und Revolution, die es seit dem Modelljahr 2018 bei e-Bikes der Marke e-Bike Manufaktur zu fahren gibt. Dass ein Motor mit einer Nennspannung von 48 V statt 36 V entwickelt wurde, ist zwar nicht völlig neu, da z.B. auch TQ Systems auf 48 V setzt. Allerdings zeigt Continental, dass 48 V die Zukunft sind und wohin die Reise in den nächsten Jahren gehen wird.

Continental PrimeMotor


Die 48 V e-Bike Motoren von Continental

 

Continental macht mit seinen e-Bike Motoren das 48-Volt-System salonfähig. Aber wo liegt der Unterschied zwischen einem 36 V und einem 48 V Motor? Auf die Leistung hat die Nennspannung zwar keinen Einfluss, allerdings arbeitet jedes elektronische Gerät nur mit einer bestimmten Spannung. Viele e-Bikes nutzen eine Spannung von 36 V um ihre Elektronik zu bedienen, doch in der Automobilindustrie gilt der 48-Volt-Standard. Man kann sich das in etwa so vorstellen, dass 36 V und 48 V zwei unterschiedliche Sprachen für Elektrokomponenten sind. Zwar gibt es viele, die die 36 V Sprache verstehen, doch der weltweite Standard ist 48 V, was auf Dauer zukunftsfähiger ist, um die Entwicklung der e-Bikes weiter vorantreiben zu können. Continental macht sich dabei seine Kompetenzen aus dem Automobilmarkt zunutze und entwickelte daher eben diese 48 V e-Bike Motoren.

 

Der erste vorgestellte Motor ist der Continental Revolution, welcher als erster Motor mit einer 48 V Spannung und einem integrierten Planetengetriebe ausgestattet wird. So kann dieser 2 in 1 Motor eine Automatikschaltung direkt in die Drive Unit installieren. So schafft man zwar etwas mehr Gewicht, ist aber unabhängig vom Schaltsystem des e-Bikes und kann daher ein zuverlässiges Produkt auf den Markt bringen. Darüber hinaus ist der Continental Revolution mit 70 Nm Drehmoment und einer Unterstützung von 380 % äußerst leistungsfähig. Der Fokus liegt hier allerdings wohl auf dem Fahrkomfort. So ermöglicht das integrierte Getriebe mit Automatikfunktion beispielsweise das Einstellen der gewünschten Trittfrequenz, sodass der Motor anschließend einfach den richtigen Gang wählt. Auch das Stop & Go im viel befahrenen Stadtverkehr wird mit der Automatikschaltung so angenehm wie möglich gestaltet, da auch im Stand immer der richtige Gang ausgewählt wird. Natürlich hat man beim Continental Revolution Motor auch die Möglichkeit, manuell zu schalten, wenn einem das mehr liegt.

 

Neben dem Revolution steht der Continental Prime e-Bike Motor. Dieser ist deutlich kompakter und leichter als sein großer Bruder, da er auf ein integriertes Getriebe verzichtet. Deshalb ist er besser mit konventionellen Mittelmotoren vergleichbar. Mit 70 Nm Drehmoment kann der Prime jedenfalls oben mithalten und bietet so reichlich Leistung für den Trekking-Bereich. Doch auch in sportiven City oder Urban e-Bikes macht der Continental Prime eine gute Figur. Ganze 4 Unterstützungsstufen lassen dem Fahrer genug Spielraum, um über unterschiedliches Gelände immer komfortabel und leichtfüßig ans Ziel zu kommen.

Continental Prime Motor im Überblick

  • Mittelmotor
  • Nennspannung: 48 V
  • Leistung: 250 W
  • Drehmoment: 70 Nm
  • Unterstützungsstufen: 4
  • Gewicht: 3,9 kg

Continental Revolution Motor im Überblick

  • Mittelmotor
  • Nennspannung: 48 V
  • Leistung: 250 W
  • Drehmoment: 70 Nm
  • Unterstützungsstufen: 4
  • Gewicht: ca. 6 kg
  • Besonderheit: Integriertes Automatikgetriebe


Das Zubehör

Akku

Display

Bedienelement

Continental e-Bike Akku

Neben den Motoreinheiten benötigt das e-Bike natürlich noch weitaus mehr, um sich von herkömmlichen Fahrrad abzuheben. Ohne Stromquelle geht beispielsweise gar nichts. Diese kommt in Form des integrierten Unterrohr-Akkus. Dieser leistet mit einer Kapazität von erstaunlichen 610 Wh erstaunlich viel und ermöglicht damit große Reichweiten. Gesichert ist der Akku über ein Abus Schloss, dass sich mit dem richtigen Schlüssel einfach öffnen lässt, um den Akku bei Bedarf zu entnehmen. Optisch ist der Akku formschön in das Unterrohr integriert und fällt so gut wie gar nicht ins Auge.


Mit den Bedieneinheiten von Continental lässt sich das ganze Motorensystem am Lenker ganz komfortabel steuern. Dazu bietet Continental gleich drei verschiedene Steuereinheiten an, die je nach Bedarf gewählt werden können. Das Ergon-System ist mit weichen Druckknöpfen ausgestattet, über welche die Unterstützungsstufe geregelt wird. Das Shift-System in der ermöglicht das Ein- und Ausschalten des Antriebssystems und des Lichts und regelt den Fahrmodus über eine Art Joystick in der Mitte, was platzsparend und leicht zu bedienen ist. Als dritte Möglichkeit kommt das Wireless-System, welches per Bluetooth mit dem Display verbunden wird und so keine Kabelbäume entstehen.

Auch bei den Displays hat der Kunde die Möglichkeit, aus zwei verschiedenen Versionen zu wählen. Diese unterscheiden sich durch eine Bluetooth-Schnittstelle voneinander, wodurch das System mit der Continental App auf dem Smartphone verbunden werden kann, um zusätzliche Informationen abrufen zu können und die Route aufzuzeichnen. Darüber hinaus besitzen beide Displays die selben Funktionen. So lässt sich die gewählte Unterstützungsstufe, die Geschwindigkeit und der Akku-Ladezustand bequem ablesen, sowie die Schiebehilfe ein- und ausschalten.


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