Kaufberatung

Ihr Guide zum E-Bike Kauf mit den wichtigsten Tipps & Tricks die sie kennen sollten.

7 Dinge, die Sie auf jeden Fall beim Kauf eines E-Bikes beachten sollten

E-Bikes und Pedelecs erfreuen sich in Deutschland einer stetig wachsenden Popularität. Laut einer vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club e.V. (ADFC) in Auftrag gegeben Studie denkt sogar jeder dritte Deutsche über den Kauf eines Elektrofahrrads nach. Für alle, die Ihrem Gedankenspiel Taten folgen lassen, haben wir in diesem kleinen Ratgeber die 7 wichtigsten Aspekte, die Sie beim Kauf eines E-Bikes bzw. Pedelecs beachten sollten, zusammengetragen.

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1.  Für welche Zwecke wollen Sie das Elektrofahrrad nutzen?

Der E-Bike – Markt ist groß, die Hersteller zahlreich und ihre angebotenen Modelle vielfältig. Deshalb sollten Sie zu aller erst die oben stehende Frage für sich beantworten, um die riesige Auswahl bereits vor der Suche nach dem optimalen Bike einzugrenzen. Werden Sie das E-Bike hauptsächlich in der Stadt, im Straßenverkehr oder auf geraden Strecken nutzen? Dann fahren Sie mit einem City E-Bike inklusive Lichtausrüstung und Korb vermutlich am besten. Planen Sie mit Elektrofahrrad längere Touren zu fahren, in denen es auch mal durchs Tal geht? Dann sollten Sie eher Ausschau nach einem sportlichen Touren- oder Allroundfahrrad halten. Und wenn Sie gar anspruchsvolles Gelände befahren möchten, fällt Ihre Wahl mit großer Sicherheit auf ein spezielles Trekking- oder Mountain E-Bike.

2.  Wo und wie sollte ich das E-Bike kaufen?

Neu oder gebraucht? Discounter und Fachhandel? Im Internet finden Sie gelegentlich wahre Schnäppchen zu Seceond-Hand Pedelecs, die oftmals noch richtig gut Schuss sind. Lesen Sie dazu unbedingt unseren Ratgeber zum Ankauf gebrauchter E-Bikes. Wer sich sein Elektrofahrrad komplett neu zulegen möchte, sollte unbedingt einen Fachhandel aufsuchen. Beratung, Service, Qualität und Extras wie die Möglichkeit einer Versicherung werden Sie bei den Discounter-Bikes ihres Baumarkts oder dem Frühlings-Angebot Ihres Supermarkts schmerzlich missen. Außerdem sind in den Discounter-Bikes oftmals veraltete Komponenten verbaut, Ersatzteile sind nicht mehr nachlieferbar.

3.  Auf der Suche nach der richtigen Größe und Haltung

Passen muss es – und zwar egal ob Trekking- oder bequemes City- E-Bike. Und Sie müssen gut drauf sitzen können. Bedeutet das beim Mountainbike eine eher gebeugte, dynamische Haltung, sollten Sie beim City-E-Bike drauf achten, dass der Rücken beim Fahren nicht krumm und die Arme nicht ausgestreckt sein sollten. Das mag für viele eher sportliche Fahrer vorerst ungewöhnlich sein, ist aber für Einsätze auf gerader Strecke die ergonomisch beste Haltung. Ein guter Fachhändler wird Sie auf Haltungsfehler aufmerksam machen und Ihnen mehrere Modelle zum Testen vorstellen.

4.   Fragen Sie nach den Reifen!

Oftmals werden eigentlich offensichtliche Komponenten bei all der Begeisterung für die Technik vergessen. Dabei  gehören gerade die Reifen zu einem der wichtigsten Bauteile für Fahrräder und noch mehr für E-Bikes und Pedelecs. So nimmt ein qualitativ hochwertiger Reifen nicht nur Einfluss auf die Fahrsicherheit, sondern wirkt sich abhängig vom Rollwiderstand auch auf die Gesamtreichweite des Akkus aus. Mehr zu Reifen und dem Thema Rollwiderstand finden Sie in unserem E-Bike Kompendium hier. Erkundigen Sie sich beim Händler in jedem Fall nach der Qualität der Reifen, dem Durchschlagschutz und dem Rollwiderstand. Den gleichen Qualitätsanspruch sollten Sie an den Rahmen, der mit Akku, Ladegerät und Motor viel mehr Gewicht tragen muss als ein herkömmliches Fahrrad sowie an die Bremsen haben. Beides wird bei E-Bikes vom Discounter gerne vernachlässigt.

5.  Und wo soll nun der Motor sitzen?

Grundsätzlich haben Sie bei Elektrofahrrädern die Wahl zwischen einem Vorderrad- einem Mittel- oder einem Narbenmotor. Vereinfacht könnte man sagen, dass ein Vorderradmotor eher „zieht“, der Narbenmotor „schiebt“ und die Mittelmotor, zu dem der massentaugliche Trend geht, beide Fahrgefühle in sich vereint. Vermutlich werden Sie bei einem sportlichen Trekking-Bike eher auf einen Mittelmotor oder einem Narbenmotor zurückgreifen und sich beim City- oder Tourenrad für einen Vorder- oder Mittelmotor entscheiden. Vorteil des Vorderradmotors: er lässt sich durch alle Gangschaltungsarten bedienen. Dafür kann sich das E-Bike insbesondere in Kurven unter Umständen schwerer lenken lassen. Der Narbenmotor dagegen erlaubt nur eine Kettenschaltung. Um sich für das Beratungsgespräch mit einem Fachhändler gut vorzubereiten, empfehlen wir zu diesem Thema unseren Lexikon-Beitrag zu Motorentypen.

6.  Thema Preis und Garantie

Zwar gibt es viele E-Bikes, die auch unter 1.500 Euro noch empfehlenswert sind, aber gerade aufgrund der komplexeren Steuertechnik und des teuren Akku-Geräts, sollten Sie Angebote unter 1.500 Euro besonders gut unter die Lupe nehmen und sich z.B. Kommentare und Erfahrungsberichte anderer Käufer wie z.B. unter unserer eBikes Online Kaufen Guide durchlesen. Jedes E-Bike oder Pedelec sollte mindestens 2 Jahre Garantie besitzen – zumindest auf einzelne Komponenten, die nicht als Verschleißteile – wie z.B. die Bremsen – gelten. Bei Akkus liegt die Gewährleistung meistens etwas niedriger, weil Kapazität und Funktionalität natürlich von der richtigen Handhabung der Batterie selbst sowie der Nutzung des Rads abhängt.

7.  Testfahren Sie die E-Bikes, die für Sie in Frage kommen

Sicherheit, Qualität und Fahrkomfort sind die drei wichtigsten Faktoren, die Sie in Ihrem E-Bike gleichermaßen wiederfinden sollten. Eine oder mehrere Testfahrten gehören deshalb – zumindest beim Fachhändler – nicht nur zum guten Ton, sondern sind ein dringendes Muss, wenn es um die Wahl und den Kauf Ihres neuen Elektrofahrrads geht. 

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