Neues Gravel e-Bike 2019 von Cannondale - das Synapse NEO

Cannondale Synapse NEO

Nach der Vorstellung des Cannondale Cujo NEO 130 im Mai bringen wir Dir hier ein weiteres neues Cannondale e-Bike für das Modelljahr 2019 näher - das Gravel e-Bike Cannondale Synapse NEO. Spätestens seit der laufenden Saison ist allen klar, dass den e-Bikes keine Grenzen gesetzt sind, da es so viele Möglichkeiten gibt, jedes herkömmliche Fahrrad sinnvoll mit einem Elektromotor auszustatten. So haben in diesem Jahr vor allem Rennräder und Gravelbikes mit Elektromotor für viel Aufsehen gesorgt. Und ähnlich wie man anfangs auf die e-Mountainbikes reagiert hat, wurde auch auf das e-Rennrad geschaut - ziemlich skeptisch. Wir erklären Dir, warum auch Gravel e-Bikes und e-Rennräder ihre volle Daseinsberechtigung haben und stellen dazu das brandneue Cannondale Synapse NEO vor.


Mit dem Cannondale Synapse NEO zeigt Cannondale, dass sie auch auf den Zug der Gravel e-Bikes aufspringen wollen. Als Premium-Hersteller für Rennräder kann die amerikanische Fahrrad- und e-Bike Marke hier auch sicherlich viele Stärken ausspielen und ihr ganzes Fachwissen in die noch junge Sparte einbringen. In einem anderen Artikel haben wir bereits erklärt, was ein Gravel e-Bike ausmacht.

 

Vorteile von Gravel e-Bikes und e-Rennrädern

 

Viele stehen e-Rennrädern und Gravel e-Bikes jedoch ziemlich skeptisch gegenüber. Was hat ein Elektromotor im Sport zu suchen? Ist das nicht dasselbe, wie Doping? Zugegeben, wir hoffen auch, dass wir demnächst kein e-Rennrad bei der Tour de France sehen, allerdings macht ein Elektromotor in einem Rennrad durchaus Sinn - er muss nur in das Konzept passen. Da ein Rennrad von seinem geringen Gewicht lebt, sollte auch der Motor leicht sein. Darüber hinaus muss es kein Kraftprotz mit hohem Drehmoment sein und auch der Akku muss nicht allzu riesig sein. Mit einem e-Rennrad fährt man die meiste Zeit sowieso schneller als 25 km/h und damit ohne elektrische Unterstützung, aber im Bereich der Beschleunigung erhält man von dem Elektromotor einen angenehmen Anschub. Hier lohnt es sich in jeden Fall, eines der noch jungen Gravel e-Bikes mal Probe zu fahren und die starken Fahreigenschaften am eigenen Leib zu spüren.

Das brandneue Cannondale Synapse NEO

Nun aber zum neuen Cannondale Synapse NEO, welches Cannondale bereits im Oktober 2018 auf den Markt bringen will. Das Gravel e-Bike besteht aus einem Aluminiumrahmen und einer Carbongabel. Der Mittelmotor von Bosch sitzt quasi unsichtbar an gewohnter Position und sorgt für einen harmonischen und angenehmen Schub bei der Beschleunigung. In Kombination mit einem 500 Wh Akku am Unterrohr, dem Bosch PowerTube, der über eine Klappe entnehmbar ist, erreicht das Synapse NEO sehr hohe Reichweiten. Auch für eine Getränkeflasche ist Platz, welche über die Montagestelle am Unterrohr mithilfe eines Getränkehalters angebracht werden kann.

 

Das Display, die Schaltung und die Bremsen sind abhängig von der gewählten Ausführung, wovon es vier geben wird. Zur Übersicht haben wir die Spezifikationen des Cannondale Synapse NEO hier zusammengefasst.

Cannondale Synapse NEO 1

Cannondale Synapse NEO 1
  • Motor: Bosch Active Line Plus
  • Akku: 500 Wh
  • Display: Bosch Kiox
  • Kassette: Shimano Ultegra 11-Gang Speed
  • Schaltwerk: Shimano Dura-Ace
  • Bremsen: Shimano Dura-Ace 160 mm
  • Preis: 5.999 € UVP

Cannondale Synapse NEO 2

Cannondale Synapse NEO 2
  • Motor: Bosch Active Line Plus
  • Akku: 500 Wh
  • Display: Bosch Purion
  • Kassette: Shimano HG700 11-Gang Speed
  • Schaltwerk: Shimano Ultegra
  • Bremsen: Shimano 105 R7070 160 mm
  • Preis: 3.999 € UVP

Cannondale Synapse NEO 3

Cannondale Synapse NEO
  • Motor: Bosch Active Line Plus
  • Akku: 500 Wh
  • Display: Bosch Purion
  • Kassette: Shimano HG500 10-Gang Speed
  • Schaltwerk: Shimano Tiagra
  • Bremsen: Tektro 160 mm
  • Preis: 3.299 € UVP

Cannondale Synapse NEO SE

Cannondale Synapse NEO
  • Motor: Bosch Active Line Plus
  • Akku: 500 Wh
  • Display: Bosch Purion
  • Kassette: SRAM 11-Gang Speed
  • Schaltwerk: SRAM Apex
  • Bremsen: SRAM Apex 160 mm
  • Preis: 3.699 € UVP

Als Besonderheit lässt sich das Cannondale Synapse NEO mit einem zweiten Kettenblatt kombinieren, um so über eine große Bandbreite an Übersetzungen zu verfügen und besonders auf steileren Passagen für jede Strecke gewappnet zu sein. Diese Option ist in Kombination mit einem Bosch Antrieb einmalig und wir sind gespannt auf das Ergebnis. Die Reifen sind üblich schmale Rennradreifen in 28 Zoll Durchmesser und geeignet für Tubeless-Mäntel.

 

Wir freuen uns schon auf die erste Probefahrt mit dem Gravel e-Bike Cannondale Synapse NEO, das ab Oktober 2018 für den Fachhandel bestellbar ist.

 

Fotos: Cannondale


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Kommentare: 5
  • #1

    Stefan G. (Freitag, 12 Oktober 2018 22:31)

    Wieviel kg wiegen denn das Neo1und Neo2?

  • #2

    ebike.de Redaktion (Montag, 15 Oktober 2018 08:47)

    Hallo Stefan,
    Cannondale nennt folgende Gewichte für die Synapse NEO Reihe:
    - Synapse NEO 1: 17,24 kg
    - Synapse NEO 2: 17,61 kg
    - Synapse NEO 3: 18,17 kg
    - Synapse NEO SE: 18,26 kg

    Alle Angaben ohne Pedale in Größe 56 cm und unverbindlich.

    Beste Grüße, Dein ebike.de Team

  • #3

    Wilfriwd Idler (Dienstag, 16 Oktober 2018 12:47)

    Wie groß ist der Pedalabstand von Neo 1..3 bzw. der Q-faktor mit den 2 Kettenblättern?

  • #4

    ebike.de Redaktion (Montag, 22 Oktober 2018 14:01)

    Hallo Wilfried,

    da der Active Plus kein üblicher eMTB-Motor ist und der Q-Faktor häufig für Mountainbiker interessant ist, konnten wir für den Active Plus leider nicht den Q-Faktor finden. Verbaut sind allerdings bei allen Synapse NEO Modellen die Standard-Kettenblätter von Bosch in 3. Generation mit 50 und 34 Zähnen. Vielleicht hast Du ja bei Deiner Recherche mehr Erfolg als wir.

    Viele Grüße
    Dein e-bike.de Team

  • #5

    Wilfried (Montag, 22 Oktober 2018 20:54)

    Danke für ihre Antwort.
    Denke für alle Vielradler ob mit MTB, RR oder Trekkingrad unterwegs ist der Qfaktor wichtig. Wer möchte schon mit einem Rad "breit" und mit dem andern "schmal" fahren wenn er gerne alle 3 Rädertypen fährt?
    Optimal sind wohl 175...180mm. Mit Standard Miranda Q=16 Kurbeln hat der ActiveLinePlus Motor 200mm Qfaktor. Das ist zuviel. Habe deswegen bei meiner Frau Q=8 Kurbeln von Miranda montiert damit der Qfaktor auf fast 180mm reduziert am ActiveLinePlus. Wenn beim Neo1..3 mit 2 Kurbelblättern eine mit Q=16 gekrümmte Kurbel montiert ist wird der Qfaktor 200mm überschreiten und das wäre entschieden zuviel.