Shimano Studie: Umstieg auf das e-Bike für jeden 5. Deutschen interessant

In einer neuen Pedelec-Studie, die von Shimano Steps in Auftrag gegeben wurde, wurden die Einwohner von zehn europäischen Städten dazu befragt, ob sie sich vorstellen können, mit dem e-Bike anstatt mit dem Auto, dem Fahrrad oder den öffentlichen Verkehrsmitteln regelmäßig zur Arbeit zu pendeln. Auch sollten die Befragten Auskunft darüber geben, welche Gründe für und gegen den Umstieg auf das Pedelec stehen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Niederlande die größte Bereitschaft zeigt (47%), während Großbritannien das Schlusslicht bildet (11%). Deutschland landet in dieser Umfrage auf dem sechsten Platz (21%) und liegt drei Prozentpunkte unter dem europäischen Durchschnitt von 24 Prozent.


Durchgeführt wurde die Befragung von YouGov im Februar 2019. Die 14.500 Befragten aus zehn verschiedenen europäischen Ländern sollten über ein Online-Formular Angaben über ihre Bereitschaft machen, auf das e-Bike für den Arbeitsweg umzusteigen. Zu den befragten Ländern gehörten Großbritannien, die Niederlande, Spanien, Norwegen, Frankreich, Belgien, Schweden, Dänemark, Deutschland und Italien. Aus Deutschland stammten 2.055 Personen der 14.500 Befragten. Von diesen waren ca. 1.042 Leute berufstätig. Repräsentativ ist die Studie aus deutscher Sicht für Menschen über 18 Jahre.

 

Aus den Zahlen wird deutlich, dass jeder fünfte Deutsche (21%) in Erwägung ziehen würde, das Pedelec anstatt des Autos für den Weg zur Arbeit zu nehmen. Im Vordergrund steht den deutschen Befragten dabei, dass sie sich fit halten wollen (35%), etwas Gutes für die Umwelt tun möchten (31%) und, dass es das Radfahren einfacher machen würde (29%). Im europäischen Durchschnitt sehen auch viele den Vorteil darin, viel Geld zu sparen, da die kostenintensive Instandhaltung des Autos und die hohen Benzinpreise keine Rolle mehr spielen würden.

 

Die Hauptgründe, um sich gegen ein Pedelec zu entscheiden, lagen für die Deutschen vor allem in den hohen Anschaffungskosten eines e-Bikes (41%), die Abneigung, schlechten Wetter schutzlos ausgeliefert zu sein (39%) und der Grund, dass der Arbeitsweg einfach zu lang ist, um mit dem e-Bike zurückgelegt werden zu können (36%). Die Sicherheit, die in den letzten Jahren in der Presse immer wieder scharf kritisiert wurde, besorgt in dieser Studie allerdings nur 5% der befragten Deutschen.

Shimano Steps e-Bike Studie

Die Bereitschaft, auf das Pedelec umzusteigen, ist in den befragten Ländern so verteilt:

  1. Niederlande (47%)
  2. Spanien (39%)
  3. Italien (33%)
  4. Belgien (31%)
  5. Norwegen (27%)
  6. Deutschland (21%)
  7. Dänemark (21%)
  8. Frankreich (18%)
  9. Schweden (15%)
  10. Großbritannien (11%)

 

Folgende Gründe spielen im europäischen Vergleich eine Rolle für den Umstieg:

  1. Fit und gesund bleiben (34%)
  2. Umweltschutz (30%)
  3. Geld sparen (30%)
  4. Das Fahrradfahren einfacher machen (22%)

 

Dagegen sprachen wiederum folgende Gründe:

  1. Schlechtes Wetter (37%)
  2. Hohe Kosten eines e-Bikes (34%)
  3. Zu langer Arbeitsweg (31%)
  4. Verschwitzt bei der Arbeit ankommen (25%)

Fazit

Die e-Mobilität ist auf einem guten Weg, immer weiter in die Wahrnehmung der europäischen Bevölkerung zu rücken. Waren am Anfang noch viele Nachteile beim Pendeln mit dem e-Bike tragend, sehen heute umso mehr Menschen die Vorteile beim e-Bike-Fahren. Attraktive Finanzierungsangebote, wie zum Beispiel das immer beliebter werdende eBike-Leasing für Arbeitgeber und -nehmer oder staatliche Förderungen für Lasten-eBikes, machen den Trend zum Pedelec auch immer bezahlbarer für jeden. Noch immer spielt allerdings die Länge des Weges eine große Rolle, sodass es für urbane Gebiete zurzeit noch lohnenswerter ist als für ländliche Städte, auf das e-Bike umzusteigen.

 

Bilder: Shimano


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